Gitarrenbanjo – die etwas andere Gitarre

Es kommt immer wieder mal vor, dass ich in Songs einen Banjosound benötige, selten aber immerhin. Da ich keine Zeit investieren wollte, um die Akkorde auf einem 4- oder 5-saitigen Banjo zu lernen, musste also ein Gitarrenbanjo mit 6 Saiten in Gitarrenstimmung her.

Aufgrund meiner eher negativen Erfahrungen bzgl. der Stimmfestigkeit meiner Harley-Benton Billigmandoline wollte ich bei diesem Kauf etwas mehr investieren. Geworden ist es dann ein wunderhübsches Banjo von Gretsch.

6-saitiges GitarrenbanjoZuerst musste ich den Steg montieren, die mitgelieferten Informationen waren allerdings nicht so hilfreich. Dank einer knappen Beschreibung aus dem Netz war das aber auch kein größeres Problem. Den Steg musste ich leicht nachbearbeiten, da die hohe und die tiefe E-Saite immer wieder aus ihren Einkerbungen herausrutschten – auch schnell gemacht.

Beim ersten Anspielen fielen mir sofort etwas schräge Resonanzen auf; diese werden durch die hinter dem Steg in relativ flachen Winkel abfallenden Saiten hervorgerufen und sind aufgrund des Resonanzfells deutlich stärker als bei vergleichbaren Gitarren. Daher habe ich an dieser Stelle inzwischen ein Tuch um die Saiten gewickelt. Falls ich den offeren, etwas schrägeren Sound brauche, kann ich dies auch wieder entfernen.

Soundmäßig kann man das Banjo ernsthaft nur in bestimmten wenigen Genres wie Country oder Dixie-Jazz einsetzen, ansonsten ggf. als Soundeffekt und sparsam. Nachdem ich kürzlich  das Thunderstruck-Cover der Steve’n’Seagulls gesehen habe, wollte ich nun auch einen meiner Lieblingssongs von AC/DC im Countrystil covern: Riff Raff! Ist nur ein kurzer Ausschnitt, aber ihr könnt euch ein Bild vom Banjosound machen. Yeehaw!

 

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MacBook wird zu Mac Mini, Logic 8 zu Logic X – der Umzug beginnt.

Nun ist es soweit! Nach langem Hin und Herüberlegen habe ich mich entschlossen, von Logic 8 auf Logic X zu wechseln und gleichzeitig alles auf einem neuen Rechner neu aufzusetzen. Mit manchen Projekten kam das MacBook einfach nicht mehr klar – CPU voll ausgelastet oder aber Festplatte zu langsam.

Nun kommt der aufgerüstete Mac Mini mit 2,6 Ghz Quad Core, 2 x 8 GB RAM mit 2 x 256 GB SSD Festplatten in Kombi mit einem 24″ Monitor an den Start. Die Installationsdateien für die Plugins, Wandler etc. habe ich schon alle gezogen und gesichert. Da kommt einiges zusammen.

Mit 32 lives scheint es auch eine gut funktionierende, kostenpflichtige Sofware-Lösung zu geben, um 32 bit Plugins in Logic X zum Laufen zu bringen. Bin schwer gespannt, wie sich das gestaltet, denn meine zentrale Anforderung lautet, alte Projekte komplett in Logic X öffnen und bearbeiten zu können. Alles andere wäre nicht akzeptabel gewesen, da der Arbeitsaufwand zu groß wird.

Update:

Alles läuft wunderbar und rund. Da ich für alle externen Plugins Updates installiert habe, sind diese 64 bit-kompatibel. Logic X öffnet alle alten Projekte ohne Mucken, man muss diese dann nur unter einem neuen Namen speichern, d.h. auch 32 bit Plugins werden automatisch in der 64 bit Version geöffnet. Demnach gibt’s keinen Bedarf für 32lives. Nur Melodyne macht noch Probleme und sorgt für regelmäßige Abstürze, was aber scheinbar ein bekanntes Problem ist und mit dem nächsten Update behoben sein sollte. Immerhin hat Logic mit Flex Pitch etwas vergleichbares an Bord und sooo häufig kam Melodyne nicht zum Einsatz, so dass ich diese Probleme temporär verschmerzen kann. Der Workflow hat sich sehr beschleunigt.

 

 

 

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