Punkrock mit Powerchords – von der Basis zur Würzung

Im folgenden möchte ich euch ein einem Soundbeispiel aufzeigen, mit welchen Tracks ich einen Punkrock-Chorus aufbaue und wie ich versuche, neben den typischen Powerchords etwas Würze durch Akkorderweiterungen reinbringe. Es sind jeweils Wiederholungen des gleichen Chorus zu hören, der um die einzelnen Tracks erweitert wird.

Im ersten Durchlauf (bis 0:24) des Chorus hört man Kick + die Würze, die durch ein halbrechts/ links gedoppeltes, teilweise oktaviertes Gitarrenarpeggio reinkommt. Tatsächlich habe ich es im Produktionsprozess erst ganz am Ende eingespielt. Durch dieses Akkordarpeggio, in dem immer wieder die offene G-Saite mitschwingt, entstehen in Bezug zu den Grundtönen Akkorderweiterungen mit Sekunden, Quarten und Sexten (add2, add4, add6), die dem puren Powerchordgeschrubbe eine interessantere Klangfarbe geben.

Im zweiten Durchlauf (bis 0:49) kommen die Drums  und eine gedoppelte Crunchgitarre mit Powerchords ( links/ rechts gepannt) – allerdings ohne Quinte – dazu.  Dadurch entsteht der rhythmische Drive.

Im dritten Durchlauf (bis 1:14) werden die Crunchgitarren durch gedoppelte und deutlich verzerrtere Powerchords ergänzt (hart links/ rechts gepannt). Der Sound wird flächiger, wobei der Drive der Crunchgitarren erhalten bleibt.

Im vierten Durchlauf kommt schließlich noch der Bass dazu.

 

Facebooktwittergoogle_plusmailby feather