Bernd Oettinger – Songwriter, Gitarrist und Produzent

Bernd Oettinger - Songwriter und Produzent

Mein Name ist Bernd Oettinger, schön dass Sie hierher gefunden haben. Gerne würde ich hier schreiben, dass mein Name Programm ist, aber weder stehe ich für günstiges Kopfweh-Bier noch für radebrechendes Englisch mit schwäbischem Akzent. Nein, ich und diese Webpräsenz als erster Anlaufpunkt wollen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer musikalischen Träume und Ambitionen helfen. Die angebotenen Services werden auf den anderen Seiten ausführlich erläutert, hier soll es um mich – Bernd Oettinger, den Betreiber und Initiator dieser Website – und meinen musikalischen Weg bis heute gehen. Ich bin kein Freund vieler Worte, daher habe ich versucht mich kurz zu fassen…

Seit frühester Kindheit stand bei mir die Musik im Mittelpunkt. Zunächst einmal nur als begeisterter Hörer, später dann als autodidaktischer Gitarrist und Songwriter.

Noch bevor ich allerdings in meinen ersten Bands spielte, machte ich bereits Anfang der 1990er Jahre frühe Gehversuche mit „Mehrspuraufnahmen“. Tatsächlich nahm ich mit einem Kassettenrekorder zunächst nur eine Gitarrenspur als Begleitung auf. Diese ließ ich auf der Stereoanlage abspielen, spielte Melodien oder Soli dazu und nahm dies erneut mit einem Kassettenrekorder auf. Das klang natürlich irgendwann ziemlich nach Toilette, aber das Prinzip vom Overdubbing hatte ich so verinnerlicht. Diese Aufnahmen liegen noch irgendwo im Keller und ich werde sie bei Gelegenheit sicher einmal digitalisieren und hier zur Verfügung stellen.

Bleiben wir aber beim Thema und springen etwas zurück in meine frühe Zeit als Musikkonsument.

Erst einmal höre ich nur: von Klassik bis Heavy Metal

Erste Berührungspunkte zu Rock und Popmusik entstanden mit vier oder fünf Jahren durch meine beiden älteren Schwestern. Immer wenn sie „The Police“ oder „Supertramp“ auflegten war ich hin und weg – und wahrscheinlich tanzte ich sogar. Später borgte ich mir eine Kassette mit einer ganz anderen Musikrichtung und hörte diese tagein, tagaus. Auf der einen Seite war Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“, auf der anderen Seite Johann Sebastian Bachs „Brandenburgische Konzerte“. Diese Kassette wurde dann später abgelöst durch die Beatles und deren rotes (1962-66) und blaues Album (1967-70).

Danach kamen verschiedene Einflüsse zusammen, vor allem viel Blues- und Bluesrock durch meinen älteren Bruder. Mit etwa 11 Jahren entdeckte ich dann – inspiriert durch einige Klassenkameraden – den Hardrock bzw. Heavy Metal für mich – hier sind vor allem zwei Bands zu nennen: Accept und Iron Maiden. Zu meinem 13. Geburtstag schließlich bekam ich von meiner Schwester das damals aktuelle Album „Blow up your video“ von AC/DC geschenkt. Eine echte Offenbarung! Es war nur natürlich, dass ich von diesem Zeitpunkt an ein großer AC/DC Fan sein und das auch bleiben würde, komme was wolle.

Die Gitarre tritt in mein Leben

Zu dieser Zeit begann mein Bruder Gitarre auf der elterlichen Konzertgitarre zu üben, gab dies aber bald wegen fehlender Begabung wieder auf. Da ich dem Wunsch meiner Eltern Flöte oder Akkordeon zu spielen nicht nachgekommen, nun aber die Gitarre im Zentrum meiner Aufmerksamkeit gelandet war (Angus Young), war auch der Weg zur frisch verwaisten Gitarre nicht weit. Und ich blieb dabei, machte schnelle Fortschritte, bekam ein Jahr danach meine erste E-Gitarre und konnte nun im Obergeschoss unseres Hauses ordentlich Krach machen.

Meine Wegbegleiter und Idole zu dieser Zeit waren dann Rory Gallagher, Eddie van Halen, Al di Meola, Steve Vai und viele weitere. Ich versuchte deren Songs und Soli rauszuhören und übte dadurch mein Gehör und Verständnis vom Gitarrenspiel und Songwriting.

Bands und Live

Mit 16 begann ich dann in der Schulband an unserem Gymnasium zu spielen, mit der wir vor allem Covers aber auch 1-2 eigene Stücke spielten. Nach dem Abitur gründete ich dann mit einigen Freunden eine Hardcore/ Crossoverband namens „Engaged on the assembly line“, mit der wir einige Nachwuchspreise ergattern konnten. Parallel stieg ich dann im Studium noch in eine weitere Band „maddoc“ ein, die selbst komponierten Gitarrenpop/-rock irgendwo zwischen Weezer und Smashing Pumpkins spielte.

Diese tolle Bandphase mit vielen Live-Konzerten lief schließlich zum Ende des Studiums hin leider aus, weil sich die Mitglieder in die ganze Welt zerstreuten.

Recording und Songwriting again.

Mein musikalisches Schaffen schien am Ende und tatsächlich schlummerte der kreative Riese ganze sechs Jahre lang, kam aber dann mit aller Macht zurück in mein Leben. Ich begann wieder mit dem Songwriting und Recording, dieses Mal natürlich mit ganz anderen Mitteln als noch Anfang der 1990er Jahre. Ich lernte schnell sehr viel und lerne heute noch und hoffe, dass dieses Lernen nie aufhört.

Vielleicht spiele ich irgendwann wieder in Bands, wenn mich die Eigenbrötlerei im Studio irgendwann nervt. Aber das wird dann das nächste noch ungeschriebene Kapitel.

 

Musikalische Grüße,

Bernd Oettinger