Statt stundenlang Sounds zu suchen: Summ deine Songidee in einem Rutsch ein. So funktioniert die Methode.
Gitarrenbanjo: die etwas andere Gitarre
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Gitarrenbanjo: die etwas andere Gitarre
Banjo-Sound ohne Banjo-Griffe lernen? Mit sechs Saiten in Gitarrenstimmung geht das.
Ab und zu brauche ich in Songs einen Banjo-Sound – selten, aber immerhin. Die Akkorde auf einem vier- oder fünfsaitigen Banjo neu zu lernen, dafür fehlte mir die Zeit. Also musste ein Gitarrenbanjo her: sechs Saiten, gestimmt wie eine Gitarre. Nach schlechten Erfahrungen mit der Stimmstabilität einer Billig-Mandoline habe ich diesmal etwas mehr investiert. Geworden ist es ein wunderschönes Banjo von Gretsch.
Erste Schritte
Zuerst musste der Steg montiert werden. Die beiliegende Anleitung half wenig, eine kurze Beschreibung aus dem Netz dafür umso mehr. Den Steg habe ich leicht nachgearbeitet, weil die hohe und die tiefe E-Saite immer wieder aus ihren Kerben rutschten.
Beim ersten Anspielen fielen mir schräge Resonanzen auf. Sie entstehen durch die Saiten, die hinter dem Steg in flachem Winkel abfallen, und sind wegen des Resonanzfells deutlich stärker als bei einer Gitarre. Ein um die Saiten gewickeltes Tuch löst das Problem – und wenn ich den offenen, schrägeren Sound brauche, nehme ich es einfach wieder ab.
Wofür taugt der Sound?
Ernsthaft einsetzen lässt sich ein Banjo nur in wenigen Genres wie Country oder Dixieland – ansonsten als sparsamer Soundeffekt. Inspiriert vom „Thunderstruck“-Cover der Steve’n’Seagulls wollte ich aber unbedingt einen meiner AC/DC-Lieblingssongs im Countrystil covern: „Riff Raff“. Nur ein kurzer Ausschnitt, aber ihr bekommt einen Eindruck vom Banjo-Sound. Yeehaw!
„Riff Raff“ im Countrystil
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