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Songwriting-Tipp: Summ deine Idee einfach ein

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Aus der Werkstatt24. September 2014

Songwriting-Tipp: Summ deine Idee einfach ein

Die größte Hürde beim Songwriting ist oft die DAW selbst. So umgehst du sie.

Es klingt absurd, aber die größte Hürde beim Songwriting ist für mich oft der Sequencer selbst. Die vielen Möglichkeiten bei Sounds, Programmierung und Arrangement lenken ab – und schnell verliert man die eigentliche Songidee aus den Augen und Ohren. Wäre es nicht schön, alle Ideen in Echtzeit festhalten zu können, ohne den Flow zu verlieren? Das geht!

So funktioniert die Methode

  • Tempo finden, Metronom an – und dann einfach loslegen.
  • Den Song einsummen: einen Beat mit Basslinie, ein Riff, eine Gesangslinie oder alles zusammen.
  • Fantasiewörter sind erlaubt – das machen viele große Songwriter so.
  • In einem Rutsch: So konzentrierst du dich automatisch auf die prägenden Teile und Hooks.
  • Danach ausbauen: weitere Spuren einsummen, Formteile verfeinern, Details ergänzen.

Das Ergebnis ist eine organische Songskizze mit Struktur, kleinen Variationen, Breaks und Fills – nicht begrenzt durch die Arbeit am Sequencer oder deine Fähigkeiten am Instrument. Erst wenn die Skizze steht, geht es an Harmonien, Arrangement, Instrumentierung, Sound und Text. Die Methode funktioniert übrigens auch, wenn schon Teile eines Songs stehen und dir noch ein Break oder eine Bridge fehlt.

Hörbeispiel

Weil Musik mehr sagt als tausend Worte: Im ersten Teil hörst du ein eingesummtes Rockriff, im zweiten Teil die schnell ausgearbeitete Version. Probier es aus!

Vom Summen zum Rockriff
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